Fachveranstaltung zum landesweiten Berichtswesen mit PROSOZ 14plus

Ingelheim: Auf Einladung von PROSOZ Herten trafen sich Anfang Mai über 70 Teilnehmer/innen im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zum Thema landesweites Berichtswesen mit PROSOZ 14plus. Schwerpunkt war die IT-gestützte Umsetzung der Vereinheitlichung. An der Veranstaltung nahmen auch eine Vertreterin des Ministeriums sowie Vertreter des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ISM) teil.

Die Hilfen zur Erziehung bilden auf dem Gebiet der Jugendhilfe einen der kostenintensivsten Bereiche. Aber was teuer ist, muss nicht automatisch gut sein. Steuerung und Qualitätssicherung gewinnen deshalb immer mehr an Bedeutung. Experten sind sich einig: Das Berichtswesen ist zu einer Daueraufgabe für die Kommunen geworden. Gerade in einem so kostenintensiven Bereich, wie den Hilfen zur Erziehung, spielt die Datenerhebung eine elementare Rolle. Es gibt dabei keine Alternative zur EDV, wenn es um Auswertungen geht. In Rheinland-Pfalz sind das Ministerium und die Jugendämter aufeinander zugegangen und haben das Berichtswesen für den Bereich der Erziehungshilfen in einer Vorreiterrolle weit nach vorne gebracht.

Fachveranstaltung beschäftigte sich mit EDV und Steuerung
PROSOZ Herten, Marktführer im Bereich Softwarelösungen für Kommunen, unterstützt Jugendämter bei der Qualitätsoffensive. "Unser Fachverfahren PROSOZ 14plus liefert nicht nur in Rheinland-Pfalz die für das Berichtswesen notwendigen Zahlen", bestätigt Annett Menge, Produktbereichsleiterin Jugend von PROSOZ Herten. "Die elektronische Umsetzung aktueller und zukünftiger Anforderungen an moderne Steuerung im Jugendamt verstehen wir als eine unserer Kernaufgaben." Das verdeutlichte auch die Fachtagung zum Thema in der letzten Woche: Experten des Unternehmens tauschten sich mit über 70 Jugendamtsvertretern in Ingelheim aus. Auch Claudia Porr vom Rheinland-Pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, sowie Jennifer Lamberty und Stephan Baas vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ISM) nahmen an der Veranstaltung von PROSOZ Herten teil.
Im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen wurden Umsetzungsmöglichkeiten des einheitlichen Berichtswesens präsentiert und diskutiert. Irene Alt, Zweite Kreisbeigeordnete für Jugend und Soziales des Kreis Mainz-Bingen, eröffnete die Veranstaltung und stellte fest: "Die Unterstützung durch EDV ist heutzutage unumgänglich: Steuern kann man nur, wenn man jederzeit die notwendigen Zahlen zur Verfügung hat." Dabei betonte sie die seit vielen Jahren sehr enge und gute Zusammenarbeit mit PROSOZ Herten.

Frühjahrskonferenz Landesarbeitskreis Rheinland-Pfalz/Saarland
Direkt im Anschluss an die Fachveranstaltung tagte der Landesarbeitskreis (LAK) Rheinland-Pfalz/Saarland unter der Leitung des Vorsitzenden Stefan Schumacher (Kreis Mainz-Bingen). Die zahlreichen Teilnehmer/innen informierten sich über die Releaseplanung und die Neuerungen in der aktuellen Version von PROSOZ 14plus. Anregungen und fachliche Ideen wurden ausgetauscht und in konstruktiver Atmosphäre diskutiert. "Ich schätze den fachlichen Dialog mit unseren Kunden sehr. Er ermöglicht es uns, unsere Fachverfahren eng an den tatsächlichen Bedürfnissen der Anwender/innen orientiert weiter zu entwickeln", freut sich Gunter Korrell, Vertriebsleiter Produktbereich Jugend von PROSOZ Herten, über die gelungene Veranstaltung.

Alle ziehen an einem Strang
Die insgesamt 41 Jugendämter in Rheinland-Pfalz sind seit 2003 in dem Projekt "Qualitätsentwicklung durch Berichtswesen" vereint. Gemeinsam mit dem Ministerium und beraten vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ISM) wurde in dem Modellprojekt ein einheitliches und sehr differenziertes Berichtswesen etabliert. Die Jugendämter stellen Land und Kommunen damit verlässliche Planungs- und Steuerungsdaten für den gesamten Bereich der Hilfen zur Erziehung zur Verfügung. Landesweite Entwicklungen können frühzeitig erkannt und ausgewertet werden.
Eine Steuerungsgruppe begleitet das Projekt, was unter anderem den Aufbau einer qualifizierten Datenbasis und die Entwicklung von Controlling- und Steuerungsmechanismen zum Ziel hat. Über die Steuerungsgruppe fließen auch zukünftig die Anregungen der einzelnen Jugendämter in die Optimierung des einheitlichen Berichtswesens ein. Dabei ist sicher: Ohne geeignete IT-Werkzeuge und elektronische Auswertungen von Daten ist moderne Steuerung und Qualitätssicherung in Jugendämtern nicht möglich.


Artikel vom 12.05.10


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