PROSOZ Symposium zum „heißen Thema“ Neuordnung SGB II

„Fördern und Fordern“ mit dauerhaft neuorganisiertem Leben füllen

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Tagungsraum in den Rhein-Main-Hallen zur Fachtagung zum SGB II. Der rege Zuspruch zeige, dass das Thema "heiß" ist, so PROSOZ Geschäftsführer Horst Stoffner in seinen einleitenden Worten. Die Dringlichkeit einer baldigen, dauerhaften und verlässlichen Neuordnung beschäftige dabei nicht nur die Kommunen, sondern werde auch deutlich angesichts der wachsenden Zahl von derzeit über 6,5 Millionen Betroffenen, die Hilfeleistungen nach dem SGB II beziehen. Die Teilnehmer interessierten sich daher auch ganz besonders für die Fachvorträge und Berichte der externen Referenten.

Der Tagungsort in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, sich aus erster Hand über das besondere Engagement der hessischen Optionskommunen bei der Umsetzung des SGB II zu informieren. So gab Robert Stark von der Koordinierungsstelle für die Option im Hessischen Landkreistag einen interessanten Einblick in die aktuelle und gemeinsame politische Arbeit der Optionskommunen im Land Hessen. Bei einer gebietsräumlichen Aufteilung der Trägerschaft zu gleichen Teilen auf Optionskommunen und ARGEN kommt Hessen sicher eine Vorreiterrolle in der Nutzung der Experimentierklausel zu. Dies gilt auch für Wiesbaden selbst, wie Sozialdezernent Arno Goßmann in seinem Geleitwort zur Veranstaltung bekräftigte. Der Anteil von 25% Haushalten mit Transfereinkommen in der Landeshauptstadt zeige, wie wichtig eine funktionierende und eigenverantwortete Umsetzung des SGB II sei.

Ein Planspiel, welche Schritte bei der Entflechtung einer ARGE notwendig werden, steuerte Referent Dieter Schierbaum aus Bamberg bei. Der provozierende Titel einer seiner Eingangsfolien "ARGE - quo vadis?" beschäftigte dabei auch viele der Teilnehmer in den Gesprächen am Rande der Tagung. Wie die Vermittlungsarbeit durch ein gezieltes Fallmanagement nachhaltig optimiert werden kann, zeigte der Beitrag von Heiko Greitschus-Kock, Vorstand der ‚Arbeit im Landkreis Verden AöR'.

Dass die Kommunen bei der Aufgabenbearbeitung im Rahmen des SGB II auf eigene praxiserprobte Softwarelösungen angewiesen sind, wurde in vielen Vorträgen deutlich. Wie die Fachverfahren von PROSOZ Herten die Arbeitsabläufe optimieren können, verdeutlichten die Referate der PROSOZ Experten mit Themen von der rechtskonformen Umsetzung der Leistungsgewährung bis hin zur Vorstellung neuester Steuerungs- und Controllinginstrumente. Anschaulich wurde dies ebenfalls im Praxisbericht des Landkreises Fulda über eine erfolgreiche Datenmigration in das Fachverfahren OPEN/PROSOZ. Auch in diesem Bereich spiegelt sich die aktuelle Entwicklung wieder. Eine fristgerechte Datenübernahme durch PROSOZ ist durch angepasste Projektlaufzeiten jetzt auch in kurzer Zeit gewährleistet, um den Anforderungen durch etwaige Neuregelungen voll zu entsprechen.

Die PROSOZ Herten GmbH verbindet mit dem Thema SGB II dabei mehr als nur Software. Die Ausgestaltung des SGB II hat PROSOZ Herten intensiv als Ansprechpartner und Berater der Kommunen seit Anbeginn begleitet. Das Unternehmen bereitet sich seit längerem in bewusster Kooperation auf breiter Basis mit den Kommunen auf die Neuregelung der Trägerschaft im SGB II vor, gleich welches Modell der Trägerschaft in einem Landkreis / einer kreisfreien Stadt angewandt wird. "Unser Ziel ist es, mit Ihnen Hand in Hand zusammen zu arbeiten", so Bernhard Steffen, Leiter des Produktbereiches Soziales, in seinem Tagungsresümee.

Die Reihe der PROSOZ Symposien zum SGB II wird am 16.03.2010 in Karlsruhe und am 23.03.2010 im Rahmen der KOMCOM in Essen fortgesetzt. Nutzen Sie die Gelegenheit, in der verbleibenden Vorbereitungszeit sich auf die kommende Neuordnung optimal vorzubereiten.

Kontakt: Kirsten Meyer, k.meyer(at)prosoz.de.


Artikel vom 05.03.10


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