SGB II Veranstaltungen

Informationen aus erster Hand und Erfahrungsaustausch für Führungskräfte und Praktiker

In regelmäßigen Abständen bietet Prosoz Herten Informationsveranstaltungen zum Themenkreis SGB II an. Ziel der Fachtagungen ist einerseits die qualifizierte Diskussion und fachliche Begleitung der aktuellen rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen bzw. deren Entwicklung und andererseits der Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die Praxis.

Auf unseren Tagungen erwarten Sie interessante Beiträge zu verschiedensten Aspekten des SGB II bis hin zu innovativen Projektanwendungen:

  • Vorträge externer, ausgewiesener Fachexperten/Innen im SGB II,
  • herausragende Praxisbeispiele aus dem Kreis unserer Kunden,
  • Vorstellung wegweisender PROSOZ-Lösungen zu Leistungsgewährung und Fallmanagement im SGB II
  • sowie Einblicke in die neuesten Sofwareentwicklungen von PROSOZ Herten.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und profitieren Sie von Informationen aus erster Hand. Unter den aktuellen Veranstaltungsterminen finden Sie Wissenswertes zu den Programmen und zum Ablauf unserer Veranstaltungen.


Vergangene Veranstaltungen

23.03.2010 Essen im Rahmen der KOMCOM NRW

Bedeutung praxisgerechter und wirtschaftlicher IT für die kommunale Aufgabenwahrnehmung

SGB II Symposium im Rahmen der KOMCOM NRW

Mit dem Vortrag von Privatdozent Dr. Hans Lühmann, Referent im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, zu rechtlichen und praktischen aktuellen Fragen der Neuorganisation der Grundsicherungsverwaltung startete das PROSOZ SGB II Symposium im Rahmen der KOMCOM NRW in Essen. Zum Thema "Neuorganisation und IT in den Verhandlungen" informierte er, über den Stand der politischen Verhandlungen zur Neuorganisation. In seiner Funktion als Beobachter und Berater im Verhandlungsprozess konnte Dr. Lühmann die Teilnehmer/innen dabei tagesaktuell informieren. Dabei ging er auf die realen, rechtlichen und politischen Ausgangsbedingungen für die Neuorganisation ein und stellte die Grundzüge einer vor wenigen Tagen auf Bundesebene konsentierten Neuorganisation im Bereich der Mischverwaltung und der begrenzten Öffnung der Option dar. Mit dieser sachkundigen Einschätzung der aktuellen Entwicklung bereicherte der Referent das Symposium. Neben der juristischen Problematik unterstrich er dabei auch den Stellenwert der IT im Neuordnungsprozess und benannte Anforderungen für deren Leistungsfähigkeit. Die Selbständigkeit und die Vorzüge kommunaler Verwaltung spiegelten sich auch im Softwareeinsatz mit Schnittstellen zur Vernetzung wieder. Die Bedeutung der IT werde in dem geplanten integrierten und kooperativen Steuerungssystem in den gemeinsamen Einrichtungen und in den Optionskommunen wachsen, so Dr. Lühmann.

Ebenfalls hochaktuell für die Teilnehmer/innen des Symposiums war der anschließende Praxisbericht zur Entflechtung einer ARGE aus städtischer Sicht. Paul Bergsma, Bereichsleiter der ARGE im Kreis Unna, stellte anschaulich dar, wie sich der Kreis nach dem Ratsbeschluss zur Wahrnehmung der Optionsmöglichkeit auf die Neuorganisation einstellt. Dabei schilderte er auch die praktischen Hürden der Umstellung und wies darauf hin, wie stark die Mitarbeiter bereits im Zuge der organisatorischen Entwicklung im Laufe der letzten fünf Jahre belastet waren. Die kommende Neuordnung werde damit zu einer besonderen Herausforderung für den Kreis.

Datenhoheit ist für die Position und effektive Arbeit der Kommunen von entscheidender Bedeutung. Neben der offenen Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen nutzten die Teilnehmer/innen daher auch die Gelegenheit, sich über die wegweisenden PROSOZ-Fachverfahren zu orientieren. An Hand von Vorführungen an "lebenden Systemen" zeigten die PROSOZ-Experten, wie integrierte Softwarelösungen Leistungsgewährung und aktives Fallmanagement optimieren können. Ergänzt wurden die Programmdemonstrationen um die Darstellung von optimalen Auswertungs- und Steuerungsmöglichkeiten mit Hilfe von PROSOZ KRISTALL. Die Vorstellung des zielgerichteten Projektdesigns von PROSOZ Herten zur fristgerichteten Softwareeinführung bildete den Abschluss der Praxisvorträge. Gerade im zeitkritischen Einführungsprozess verfolgt PROSOZ Herten eine klare Projektgliederung zur Risikominimierung und optimaler Unterstützung der Praktiker vor Ort.

Auch angesichts des engen Messeterminplans stieß der Themenmix aus aktueller Information und praktischer Softwarevorführung auf ausgeprägtes Interesse. Allen Symposiumsteilnehmer/innen war dabei bewusst, dass die anstehende Neuordnung bei der kommunalen Aufgabenwahrnehmung nur mit guter Vorbereitung und strukturierter Vorgehensweise zu bewältigen sein wird.

Für weitere Informationen zum Thema SGB II wenden Sie sich bitte an: Ulrich Clarenbach, Tel.: (0 23 66) 1 88 - 675, u.clarenbach@prosoz.de


16.03.2010 Karlsruhe

PROSOZ SGB II Symposium im Südwesten

„Entflechtung der ARGEN – zukünftige Aufgabenwahrnehmung als Optionskommune

Ganz unter dem Zeichen der kommenden Neuordnung im SGB II stand das PROSOZ Symposium in Karlsruhe. Sowohl bei den Referaten als auch bei den Stellungnahmen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Kommunen und Arbeitsgemeinschaften war dabei der immer enger werdende Zeitrahmen spürbar, der den Kommunen bei der Umsetzung der anstehenden Änderungen und Neuregelungen im SGB II zur Verfügung stehen wird. Die Suche nach pragmatischen Lösungen für die Phase etwaiger Neuordnungen vor Ort zog sich dabei wie ein roter Faden durch alle Tagungsbeiträge. Wie bei den vorangegangenen Symposien setzte sich das Programm aus Vorträgen zur Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, Beispielen des EDV-Einsatzes im SGB II aus der Praxis und Raum zum persönlichen Erfahrungsaustausch zusammen.

Veranstaltet wurde die Fachtagung in Zusammenarbeit mit der KIVBF - kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, deren Praxisbericht zur fristgerechten Softwareeinführung auf ausgeprägtes Interesse stieß. Referent Andreas Rein, stellvertretender Fachbereichsleiter Sozialwesen, verdeutlichte in diesem Zusammenhang, welch hoher Einsatz und welche Flexibilität von den Kommunen hinsichtlich der Tagesaktualität der politischen Entscheidungsbildung gefordert ist. Gerade in dieser praktischen Dimension zeigte sich auch die Individualität der kommunalen Lösungen.

In ihrem Eingangsvortrag gab zuvor Agnes Christner, Dezernentin für Jugend, Familie, Soziales und Pflege beim Städtetag Baden-Württemberg, noch einmal einen historischen Überblick über die Entwicklung seit Feststellung der Verfassungswidrigkeit der ARGE-Regelung im Dezember 2007. Dabei unterstrich sie, wie sehr die politische Entwicklung die Kommunen über die künftige Entwicklung bisher im Unklaren gelassen hat. Die Abfolge der Ereignisse habe die Mitarbeiter vor Ort oftmals einem "Wechselbad der Gefühle" ausgesetzt und lasse immer noch keine klare Richtung erkennen. Dies betreffe Beteiligte aller Trägerregelungen und berge auch weiterhin Konfliktpotenzial. Auch nach einer Neuregelung werde das SGB II noch auf lange Zeit ein Entwicklungsbereich bleiben, so die Einschätzung von Agnes Christner.

Besonderes Augenmerk in der aktuellen Diskussion richtet sich neben den Optionskommunen auch auf das Modell der getrennten Trägerschaft, bei der Baden-Württemberg zahlenmäßig die Vorreiterrolle einnimmt. Einen anschaulichen Bericht, wie organisatorische Herausforderungen einer Optionskommune gemeistert werden können, gab Armin Mittelstädt, Leiter der kommunalen Arbeitsförderung des Ortenaukreises. Dabei wurde besonders deutlich, dass eine sorgfältige Mitarbeiterauswahl für eine erfolgreiche Umsetzung der Sachbearbeitung in Leistungsgewährung und Fallmanagement entscheidend ist. Die Individualität der kommunalen Ausgestaltung bei der Umsetzung des SGB II spiegelt sich dann auch in den angewandten Software-Verfahren. Hierzu verdeutlichten die PROSOZ Experten in verschiedenen Beiträgen, welche entscheidende Bedeutung einer praxisgerechten Softwarelösung zukommt - von der korrekten Abbildung gesetzlicher Neuregelungen bis hin zur Fortsetzung des operativen Tagesgeschäfts durch proaktive Steuerungs- und Auswertungsverfahren.

Die Teilnehmer/innen des Symposiums wollen ihr Engagement auch als Signal an die politischen Entscheidungsträger verstanden wissen, dass die Kommunen für die zielgerichtete Umsetzung des SGB II bereit sind und hierfür über alle umfassenden Kompetenzen verfügen.

Ein weiteres PROSOZ Symposium zum SGB II wird im Rahmen der KOMCOM NRW in Essen stattfinden. Weitere Informationen hierzu bei:
irsten Meyer, Tel.: (0 23 66) 1 88 - 642, Fax: (0 23 66) 1 88 - 111, k.meyer(at)prosoz.de


03.03.2010 - Wiesbaden

PROSOZ Symposium zum „heißen Thema“ Neuordnung SGB II

„Fördern und Fordern“ mit dauerhaft neuorganisiertem Leben füllen

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Tagungsraum in den Rhein-Main-Hallen zur Fachtagung zum SGB II. Der rege Zuspruch zeige, dass das Thema "heiß" ist, so PROSOZ Geschäftsführer Horst Stoffner in seinen einleitenden Worten. Die Dringlichkeit einer baldigen, dauerhaften und verlässlichen Neuordnung beschäftige dabei nicht nur die Kommunen, sondern werde auch deutlich angesichts der wachsenden Zahl von derzeit über 6,5 Millionen Betroffenen, die Hilfeleistungen nach dem SGB II beziehen. Die Teilnehmer interessierten sich daher auch ganz besonders für die Fachvorträge und Berichte der externen Referenten.

Der Tagungsort in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, sich aus erster Hand über das besondere Engagement der hessischen Optionskommunen bei der Umsetzung des SGB II zu informieren. So gab Robert Stark von der Koordinierungsstelle für die Option im Hessischen Landkreistag einen interessanten Einblick in die aktuelle und gemeinsame politische Arbeit der Optionskommunen im Land Hessen. Bei einer gebietsräumlichen Aufteilung der Trägerschaft zu gleichen Teilen auf Optionskommunen und ARGEN kommt Hessen sicher eine Vorreiterrolle in der Nutzung der Experimentierklausel zu. Dies gilt auch für Wiesbaden selbst, wie Sozialdezernent Arno Goßmann in seinem Geleitwort zur Veranstaltung bekräftigte. Der Anteil von 25% Haushalten mit Transfereinkommen in der Landeshauptstadt zeige, wie wichtig eine funktionierende und eigenverantwortete Umsetzung des SGB II sei.

Ein Planspiel, welche Schritte bei der Entflechtung einer ARGE notwendig werden, steuerte Referent Dieter Schierbaum aus Bamberg bei. Der provozierende Titel einer seiner Eingangsfolien "ARGE - quo vadis?" beschäftigte dabei auch viele der Teilnehmer in den Gesprächen am Rande der Tagung. Wie die Vermittlungsarbeit durch ein gezieltes Fallmanagement nachhaltig optimiert werden kann, zeigte der Beitrag von Heiko Greitschus-Kock, Vorstand der ‚Arbeit im Landkreis Verden AöR'.

Dass die Kommunen bei der Aufgabenbearbeitung im Rahmen des SGB II auf eigene praxiserprobte Softwarelösungen angewiesen sind, wurde in vielen Vorträgen deutlich. Wie die Fachverfahren von PROSOZ Herten die Arbeitsabläufe optimieren können, verdeutlichten die Referate der PROSOZ Experten mit Themen von der rechtskonformen Umsetzung der Leistungsgewährung bis hin zur Vorstellung neuester Steuerungs- und Controllinginstrumente. Anschaulich wurde dies ebenfalls im Praxisbericht des Landkreises Fulda über eine erfolgreiche Datenmigration in das Fachverfahren OPENPROSOZ. Auch in diesem Bereich spiegelt sich die aktuelle Entwicklung wieder. Eine fristgerechte Datenübernahme durch PROSOZ ist durch angepasste Projektlaufzeiten jetzt auch in kurzer Zeit gewährleistet, um den Anforderungen durch etwaige Neuregelungen voll zu entsprechen.

Die PROSOZ Herten GmbH verbindet mit dem Thema SGB II dabei mehr als nur Software. Die Ausgestaltung des SGB II hat PROSOZ Herten intensiv als Ansprechpartner und Berater der Kommunen seit Anbeginn begleitet. Das Unternehmen bereitet sich seit längerem in bewusster Kooperation auf breiter Basis mit den Kommunen auf die Neuregelung der Trägerschaft im SGB II vor, gleich welches Modell der Trägerschaft in einem Landkreis / einer kreisfreien Stadt angewandt wird. "Unser Ziel ist es, mit Ihnen Hand in Hand zusammen zu arbeiten", so Bernhard Steffen, Leiter des Produktbereiches Soziales, in seinem Tagungsresümee.

Die Reihe der PROSOZ Symposien zum SGB II wird am 16.03.2010 in Karlsruhe und am 23.03.2010 im Rahmen der KOMCOM in Essen fortgesetzt. Nutzen Sie die Gelegenheit, in der verbleibenden Vorbereitungszeit sich auf die kommende Neuordnung optimal vorzubereiten.

Kontakt: Kirsten Meyer, k.meyer@prosoz.de.


02.02.2010 - Oranienburg

SGB II Trägerschaft erfolgreich neu gestalten

PROSOZ Herten lädt zu weiteren SGB II Symposien ein

Aufgrund der vielen Kundenanfragen bietet PROSOZ Herten weitere Fachsymposien zum SGB II an. So laden wir am 02.02.2010 nach Oranienburg ein. Am 03.03.2010 treffen wir uns in Wiesbaden und am 23.03.2010 im Rahmen der KOMCOM Nord in Essen.
Auf der Agenda stehen u. a. Themen wie

  • Aufgaben eines SGB II-Trägers
  • Rechtskonforme Umsetzung der Leistungsgewährung
  • Effiziente und effektive Vermittlung
  • Steuerung und Auswertungen im SGB II
  • Projekteinführung am Beispiel einer Optionskommune bzw. eines getrennten Trägers.

Den konkreten Veranstaltungsverlauf für Oranienburg finden Sie hier


Mehr als die Hälfte der zugelassenen kommunalen Träger nach § 6a SGB II setzt PROSOZ-Verfahren bereits heute tagtäglich ein. Gleiches gilt für Kommunen, die im Rahmen der getrennten Trägerschaft die Aufgaben des SGB II wahrnehmen. Hierdurch verfügt PROSOZ Herten in diesem wichtigen Segment der Sozialen Sicherung über eine besondere Kompetenz und begleitet Sie als zuverlässiger Partner auch mit bedarfsgerechten Dienst- und Qualifizierungsleistungen.

Wir möchten Sie gerne über die Einführung unserer leistungsfähigen Softwarelösung OPENPROSOZ umfassend informieren und Ihnen die Möglichkeiten und Vorteile aus dem erfolgreichen Einsatz aufzeigen.
Nutzen Sie die Gelegenheit für Fragen, Anregungen und Gespräche mit den namhaften Referenten verschiedener Optionskommunen und PROSOZ-Fachleuten und informieren Sie sich über Anforderungen an eine bedarfsgerechte, praxiskonforme IT Lösung, deren Anwendung und fristgerechte Einführung.
Im Vordergrund steht aber insbesondere auch der Erfahrungsaustausch zwischen den bestehenden und zukünftigen SGB II-Trägern auf Leitungsebene.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns, Sie in Oranienburg, Wiesbaden oder Essen zu begrüßen. Anmelden können Sie sich hier.

Kontakt: Frau Kirsten Meyer, Telefon: (0 23 66) 1 88-642 oder E-Mail:
k.meyer@prosoz.de


10.12.2009 - Verden

Neuordnung der Trägerschaft im Rechtskreis SGB II

Erfolgreicher Auftakt für die PROSOZ-Veranstaltungsreihe – Weitere Fachsymposien sind bereits geplant

Am 10.12.2009 trafen sich Führungskräfte aus Kommunalverwaltungen und ARGEN in Verden, um über den aktuellen Stand der Neugestaltung der Trägerlandschaft im SGB II zu diskutieren. Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Arbeitsgemeinschaften, Landkreisen und Städten waren der persönlichen Einladung von PROSOZ Herten nach Verden gefolgt. Sie konnten sich umfassend anhand von Beispielszenarien aus der nun über fünfjährigen Praxis über Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit der PROSOZ IT-Lösungen informieren. Zugleich wurde intensiv und konstruktiv mit namhaften Referenten und Fachleuten diskutiert.

Zum Auftakt der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer/innen aus erster Hand Informationen über den aktuellen Stand der Neuordnung von Gerd Goldmann vom Deutschen Landkreistag. Es wurde deutlich, dass gerade durch den letzten Beschluss der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister (ASMK) die vom Bundesministerium (BMAS) beabsichtigten Vorhaben zur Neuordnung der Trägerschaft unter besonderer Kritik stehen und weitere Anpassungen dringend erforderlich sind. Allein der Abschluss dieser Lösungsfindung wird die Reorganisation zeitlich weiter verzögern. Diese Verschiebung stellt hohe Anforderungen und gleichzeitig große Erwartungen an die zukünftige neue IT-Lösung, deren Einführung sowie fristgerechte Inbetriebnahme.

Ein wichtiges Thema stellt in diesem Zusammenhang die Auswertbarkeit der Daten dar. So berichtete Daniel Thomsen vom Landkreis Nordfriesland über das Thema "Planen, Steuern und Führen". Aufbauend auf OPENPROSOZ stellen effiziente webbasierte Werkzeuge die erforderlichen Steuerungsdaten zur Verfügung - von Analyselisten zur operativen Planung direkt am einzelnen Arbeitsplatz bis hin zum Steuerungscockpit für die Leitungsebenen - ein klarer Vorteil dezentraler Softwarelösungen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.

In weiteren Vorträgen von Kerstin Wendt, Leiterin Fachdienst Arbeit im Landkreis Verden und Heiko Greitschus-Kock, Vorstand der Arbeit im Landkreis Verden, wurde den Teilnehmer/innen am Beispiel des Landkreises Verden verdeutlicht, wie die anstehenden Aufgaben eines Trägers im SGB II organisatorisch und fachlich angegangen werden können. "Eine enge Vernetzung der Partner untereinander ist hierbei unerlässlich", so Kerstin Wendt.

Auch der Vortrag über das zurückliegende Einführungsprojekt des Landkreises Osterholz fand großes Interesse bei allen Anwesenden. Herr Uwe Jenewein, Systembetreuer PROSOZ beim Landkreis, stellte sehr anschaulich die Vorgehensweise und die Unterstützung durch PROSOZ Herten im Einführungsprojekt dar.

An den Vorträgen und Gesprächen des Tages wurde deutlich, wie wichtig ein zuverlässiger und kompetenter Partner gerade für die Aufgabenwahrnehmung im SGB II ist. Langjährige Erfahrung, umfangreiches Know How, wirtschaftliche Stabilität und das in den letzten Jahren weiter deutlich verstärkte Personal sind hier entscheidende Argumente von PROSOZ Herten - gilt es doch aller Voraussicht nach, in 2010 bei der überwiegenden Anzahl von Kommunen dezentrale Softwareverfahren zur Sicherstellung der Leistungserbringung nach den Bestimmungen des SGB II einzuführen. Bereits heute setzen mehr als die Hälfte der zugelassenen Träger nach § 6a SGB II PROSOZ-Verfahren tagtäglich ein. Gleiches gilt für Kommunen, die im Rahmen der getrennten Trägerschaft die Aufgaben des SGB II wahrnehmen. Hierdurch verfügt PROSOZ Herten über eine besondere Kompetenz und langjährige Erfahrung und erleichtert es dadurch den Kommunen jeder Größenordnung, die Planung für die Entflechtung der jeweiligen örtlichen Arbeitsgemeinschaft voran zu treiben.

Dieses wurde auch in den Ausführungen von Frank Jüttner, Produktmanager SGB II bei PROSOZ Herten, zur "Rechtskonformen Umsetzung der Leistungsgewährung im SGB II" sehr deutlich. Insbesondere durch aktives Produktmanagement konnte PROSOZ Herten in der Vergangenheit regelmäßig die fristgerechte Bereitstellungen von Programmänderungen im Zusammenhang mit der geänderten Rechtslage sicherstellen. Die eng vernetzte PROSOZ-Anwendergemeinschaft und die flächendeckende Verbreitung der PROSOZ-Verfahren sind wesentliche Elemente und Quellen für Informationen sowie für den konkret definierten Aus- und Weiterentwicklungsbedarf.

"Die vorgestellten Themen und Fachvorträge waren sehr aktuell und auf hohem fachlichem Niveau. Es war gut, nach Verden gekommen zu sein, um aus erster Hand all diese Informationen zu bekommen", so Dirk Andres, Referat für Soziales der Stadt Kaiserslautern.

Aufgrund der vielen Kundenanfragen, bietet PROSOZ Herten zu Beginn des neuen Jahres weitere Fachsymposien zum SGB II an. So laden wir am 02.02.2010 nach Oranienburg ein.

In beiden Fachveranstaltungen stehen u. a. Themen wie

  • Aufgaben eines SGB II-Trägers
  • Rechtskonforme Umsetzung der Leistungsgewährung
  • Effiziente und effektive Vermittlung
  • Planen, Steuern und Führen
  • Projekteinführung in einer Optionskommune/bei einem getrennten Träger

auf der Tagesordnung. Die konkrete Einladung wird noch in diesem Jahr verschickt. Anmeldungen sind bereits jetzt schon möglich. Zur Anmeldung.


Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Meyer
Tel.: (0 23 66) 1 88 - 642
Fax: (0 23 66) 1 88 - 111
k.meyer(at)prosoz.de