Dienstag, 31.01.2012
Neuordnung im SGB II
Software erfolgreich eingeführt: PROSOZ setzt Maßstäbe in Einführungsprojekten
Über die Hälfte der derzeit 107 Optionskommunen arbeitet mit Software von PROSOZ Herten. Auch die neu zugelassenen Träger vertrauen mehrheitlich auf die IT-Lösungen aus Herten. 21 der 41 neuen Optierer mit zusätzlich fast 300.000 Hilfeempfängern und weit über 150.000 Bedarfsgemeinschaften bereichern ab Jahresanfang die PROSOZ-Gemeinschaft. Ein Erfolg, der nicht nur dank ausgereifter Software, sondern auch durch höchste Qualität in den Einführungsprojekten möglich geworden ist.
In den letzten Monaten haben alle neuen Optionskommunen die dezentrale Software in den Jobcentern eingeführt. Eine Herausforderung, der sich alle Mitarbeiter in den Sozialverwaltungen mit enormer Energie gestellt haben. Integrierte Übergangskonzepte, die in den Verwaltungen zusammen mit den Projektverantwortlichen von PROSOZ Herten erarbeitet wurden, stellten sicher, dass alle Ziele des Übergangs erfolgreich erreicht werden konnten. Die Projekte stellten hohe Anforderungen an die Organisation vor Ort, so z.B. bei der Datenmigration oder der Mitarbeiterqualifizierung. Pünktlich zum ersten Januar 2012 konnten alle PROSOZ-Optionskommunen ihre Arbeit aufnehmen.
Perspektiven für eine aktive und zukunftsorientierte Aufgabenwahrnehmung
Ein Viertel aller Kreise und kreisfreien Städte erbringt nun Leistungen für Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II und die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in eigener Regie. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sozialen Sicherung. Mit der Arbeitsaufnahme der neuen Optionskommunen wird das erfolgreiche Modell der Leistungsgewährung „aus einer Hand“ fortgeführt. Die zugelassenen kommunalen Träger setzen in der Betreuung von Langzeitarbeitslosen auf lokales Know-how und vernetzen diese mit maßgeschneiderten Angeboten vor Ort.
Die PROSOZ-Anwendergemeinschaft trägt zu einem breiten kommunalen Wissenstransfer bei, sowohl technisch als auch fachlich. Mit Fachtagungen, Anwendertreffen und Facharbeitskreisen werden wir diesen Prozess weiter vertiefen. Die Produktentwicklung der Fachverfahren für das SGB II wird auch in Zukunft die Ziele der Optionskommunen konsequent unterstützen: transparente und effektive Arbeitsläufe für Verwaltungen und Kunden, Bürgernähe und die sinnvolle Nutzung lokaler Ressourcen. Dafür stehen aktuelle Entwicklungen wie unsere umfassenden Lösungen zur Bearbeitung des Bildungspaketes oder innovative Ansätze wie unser Qualifizierungsformat flexLernen.


